Jedes Jahr bitten wir in einer Reihe von Gottesdiensten um eine Spende für unsere Weltmissionsprojekte. Für 2020 wurden folgende Projekte beschlossen, für die wir entsprechend im Gottesdienst um ein Opfer bitten:

Für den Kampf gegen Aids, vor allem bei Jugendlichen im Tschad
Im Tschad leben 110.000 Menschen mit HIV und 5.800 werden jährlich infiziert. Seit 2005 hat sich die Zahl der mit HIV infizierten Menschen halbiert, nur bei den Jugendlichen stagniert die Rate. Sexualität ist im Tschad ein Tabuthema. In den Familien wird darüber nicht gesprochen. Deshalb handeln die jungen Leute oft unvernünftig und werden Träger von HIV. Ein weiteres Problem ist die Armut, die viele in die Prostitution drängt. Wieder andere sind Opfer von Missbrauch.
Seit 2004 möchte die Partnerkirche der EMT, die ACT (Assemblées Chrétiennes au Tchad), mit ihrem Projekt „Les Sentinelles“ gegen HIV vorgehen. Ziel ist es, die jungen Menschen über die Risiken von HIV zu informieren und sie für einen verantwortungsvollen und guten Umgang mit ihrer Sexualität zu sensibilisieren.

Für eine zuverlässige Medikamentenversorgung weltweit
Die Betonung liegt auf „zuverlässig“. Gerade in Afrika sind bei dem Medikamentenangebot oft Fälschungen ohne Wirkstoff mit dabei. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (DIFÄM) unterstützt Kirchen in Afrika und Indien darin, eigene Zentralapotheken einzurichten und zu unter-halten, sowie ein eigenes Netzwerk zur Qualitätssicherung der Medikamente aufzubauen. Wo das pharmazeutische Fachpersonal fehlt, hilft die DIFÄM bei der Ausbildung. Wo Krankenhäuser dringend medizinisches Gerät benötigt, unterstützen die DIFÄM ihre Partner finanziell.

Und auch bei diesen Spendengaben bitten wir: Gott segne die Verwendung der Gaben und Gott segne die Geber!