Jedes Jahr bitten wir in einer Reihe von Gottesdiensten um eine Spende für unsere Weltmissions-projekte. Für 2019 wurden folgende Projekte beschlossen, für die wir entsprechend im Gottes-dienst um ein Opfer bitten:

Hauptprojekt: Pflegeheim der evangelischen Diakonia-Schwesternschaft.

Das ist eine hochwillkommene Hilfe für alte und bedürftige Menschen in Südkorea. Die Maxime dieser Arbeit lautet: „Als wären es die eigenen Großeltern“ Die Schwestern kümmern sich um pflegebedürftige und schwer demenzkranke Menschen. Sie sind auch in den Armenvierteln der Hafenstadt Makpos unterwegs und versorgen die Senioren mit Lebensmitteln, Medikamenten und kommen für die ärztliche Behandlung auf. Gerade allein lebende Menschen in Korea haben große Not. Im Zuge der Industrialisierung wurden bisherigen Familienstrukturen zerstört. Jetzt fehlt oft das soziale Netzwerk. Die Diakonia-Schwestern kümmern sich bereits seit 30 Jahre um Arme und Kranke. Ihre Schwesternschaft ist Mitglied im Kaiserswerther Verband der Diakonissen-Mutter-häuser.

 

Alternativ-Projekt: Zuverlässige Medikamentenversorgung weltweit.

Die Betonung liegt auf „zuverlässig“. Gerade in Afrika sind bei dem Medikamentenangebot oft Fälschungen ohne Wirkstoff mit dabei. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (DIFÄM) unterstützt Kirchen in Afrika und Indien darin, eigene Zentralapotheken einzurichten und zu unter-halten, sowie ein eigenes Netzwerk zur Qualitätssicherung der Medikamente aufzubauen. Wo das pharmazeutische Fachpersonal fehlt, hilft die DIFÄM bei der Ausbildung. Wo Krankenhäuser dringend medizinisches Gerät benötigt, unterstützen die DIFÄM ihre Partner finanziell.