Projekt geöffnete Kirche – virtuelle Entdeckungsreise in der Kirche

Gottesdienste waren in der Corona-Zeit verboten. Aber für das persönliche Gebet durften die Kirchen geöffnet bleiben. Über die Osterfeiertage wurde aus der Gebetsstation für das persönliche Gebet in der Kirche Laufen eine „gestaltete Kirche“. Für jeden Feiertag wurden neu Stationen zum Leidensweg Jesu aufgebaut und luden zum Verweilen ein. 

Den Anfang bildete Palmsonntag mit dem Weg aus Kleidern und Palmblätter, über die Jesus in die Stadt Jerusalem auf einem Esel einritt. Jesus wurde damals wie ein Königsohn empfangen, der zu seiner Krönung in die Königsstadt einreitet.

Es folgte der Gründonnerstag mit dem gedeckten Tisch der Passahfeier am Abend. Hier durfte auch die Waschschüssel nicht fehlen, die an die Fußwaschung erinnert, bei der Jesus seinen Jüngern die Füße wusch.

Ebenfalls zum Gründonnerstag gehört die kleine Ecke zum Garten Gethsemane, wo Jesus und die Jünger die Nacht zum Karfreitag verbrachten und wo Jesus im Gebet mit Gott rang: „Mein Vater! Wenn es möglich ist, lass den Kelch des Leides an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen.“

Der Karfreitag stellte uns vor eine Klagemauer mit Erinnerungshinweisen auf das Leid von Corona und auf anderes Leid der Welt - verbunden mit der Möglichkeit, Sorgensteine auf die Klagemauer zu legen.

Ostern durchbrach diese Klagemauer - und die Auferstehung bahnte sich den Weg - mit viel Licht und mit Blumen wurde das Schwarz von Karfreitag verscheucht.

So wuchs unser Projekt „Geöffnete Kirche“ wuchs über die Osterfeiertage von der einfachen Gebetsstation zu einem kleinen Ostergarten an.

Es gibt drei kleine Youtube-Filmchen dazu, die man auf dem Youtube-Kanal der Landeskirche unter folgenden links aufrufen kann – für alle, die das im Nachhinein noch einmal nacherleben möchten. Herzliche Einladung zu:

- https://www.youtube.com/watch?v=1tTFAGGsccg (Gründonnerstag)

- https://youtu.be/FEKnnksDpBM (Karfreitag)

- https://youtu.be/dDPr9f1fAXA (Ostern)