Predigt über Jesaja 50, 4 -9a am 14.04.2019 um 10.15 Uhr in Lautlingen (Palmsonntag – NP)

Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gefängnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen. Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block.

Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie. Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab.

Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. Paulus aber rief laut: „Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier!“ Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen.

Und er führte sie heraus und sprach: „Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?“ Sie sprachen: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!“ Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war.

 

Predigt:    Liebe Gemeinde, - was wohl aus diesem Aufseher geworden ist. Seinen Namen kennen wir nicht. Schade. Aber die Geschichte biegt da irgendwie seltsam ab. Gerade noch will wer sich ins Schwert stürzen, weil er meint, dass die Gefangenen weg sind. Und nachher sind sie ja weg. Anders kann es nicht sein. Der Aufseher selber nimmt ja Paulus und Silas nachher mit nach Hause – und danach nicht wieder zurück ins Gefängnis. Und doch will sich der Aufseher dann – nachher – nicht mehr ins Schwert stürzen.

Bleiben wir noch einmal bei diesem ersten Moment: Der Aufseher will sich ins Schwert stürzen. Das bedeutet Selbstmord. Oder auch Freitod. Und warum will er das? Er befürchtet etwas, vor dem er in den Freitod fliehen will. In jedem Fall hat es mit der mutmaßlichen Flucht der Gefangenen zu tun. Für die war er verantwortlich. Fürchtete er eine drakonische Strafe? Muss er vielleicht sogar selber mit der Todesstrafe rechnen - und begeht Selbstmord?

Oder fürchtet er eine Entlassung aus dem Militärdienst in Schimpf und Schande? Die römischen Soldaten mussten ja 25 Jahre Militärdienst ableisten, aber dafür bekamen sie am Ende eine so große Abfindung, die ihnen nach ihrer Militärzeit erlaubte eine gesicherte Existenz aufzubauen. War diese Abfindung am Ende weg und in Gefahr – und fürchtete er am Ende ohne etwas dazustehen?

Es wäre also schon sehr interessant zu wissen, wie es mit diesem Aufseher später dann weiterging? Dann nachdem Paulus und Silas weitergezogen waren - und er sich seinen Vorgesetzten stellen muss. Nun, vielleicht haben wir ja einmal hintenach, dann bei den himmlischen Kamingesprächen, Gelegenheit uns von ihm erzählen zu lassen, wie es ihm dann, später, nach diesem Zusammentreffen mit Paulus und Silas ergangen war.

Das Zweite, was sich ganz massiv in den Vordergrund drängelt, ist dieses massive Wunder. Aber ist es historisch wirklich so unwahrscheinlich? Ein Erdbeben in diesem Gebiet? Das Wunder ist dann eher: Dieses absolut unwahrscheinliche Timing. Wenn wir dabei gewesen wären und das miterlebt hätten, wir wären wohl schon sonderbar berührt: Dass das Erdbeben zu genau dem richtigen Zeit kommt. Und das zweite Wunder ist dann auch: Dass niemand verletzt wurde. Denn das Gefängnis war ja schon sehr heftig von dem Erdbeben betroffen, sonst wären die Ketten nicht von den Wänden gesprungen – und wären die Türen nicht aufgesprungen. Und das waren ja massive Eisentüren damals. Also Wunder über Wunder.

 

Berührend ist die Menschenfreundlichkeit von Paulus und Silas. Dass sie den Aufseher vor dem Selbstmord bewahren. Bewirkt diese Menschenfreundlichkeit den Wandel? Dass der Aufseher sich doch nicht ins Schwert stürzt, sondern zitternd vor Paulus und Silas zu Boden sinkt. Das Zittern und Vor-die-Füße-Fallen könnte freilich auch ein Hinweis auf ein sogenanntes Epiphanie-Ereignis oder in Deutsch: ein Berührtwerden vom Heiligen Geist. Die Religionswissenschaftler beschreiben das mit dem Phänomen des Heiligen. Und zwar mit den beiden Worten „tremendum es fascinosum“. Auf Deutsch: Das Erschüttertwerden und das Angezogen werden. Eben dass man vom Heiligen erschüttert ist. Total erschüttert ist und erschrickt. Nicht umsonst sagen die Engel ja immer am Anfang: „Fürchtet euch nicht!“ Denn die allermeisten Menschen fürchten sich sehr, wenn ihnen zum ersten Mal ein Engel begegnet.

Und trotz dieser lähmenden Furcht – und mitten in dieser lähmenden Furcht - kommt es zu einem Hingezogen sein – zu diesem Ort der Heiligkeit. Zu dem Engel, der einem erscheint. Oder zu dem Ort der Gottesbegegnung. Denken wir nur an Mose am Dornbusch. Wie der magisch angezogen wird von diesem Busch, der doch nicht verbrennt. Aber kaum kommt er hin, bekommt er eine kalte Dusche. Er darf sich nicht so einfach nähern. Er muss erst die Schuhe ausziehen, denn er steht auf Heiligem Land.

Genau so wird das Heilige beschrieben. Ein gleichzeitiges Erschrecken, dass man am liebsten weglaufen will. Und dazu das gleichzeitige, vollkommene Hingezogen sein, - dass man sich dem Heiligen am liebsten mit Haut und Haar dahingeben will. In jedem Fall wird man gleichsam aus seinem alten Leben hinauskatapultiert. Und genau das scheint mit diesem Wärter zu passieren. Er wird vom Heiligen Geist berührt, so dass Paulus und Silas zu menschlichen Repräsentanten und Botschaftern des Heiligen Geistes werden.

Diese Begegnung mit dem Heiligen Geist hat Folgen. „Was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ fragt der Aufseher. Freilich kann man diese Frage verschieden verstehen. Wir denken immer sofort von der Antwort des Paulus her: „so wirst du selig werden“. Das sagt Paulus. Und da denken wir zuerst an das Seelenheil, wenn der Aufseher fragt: „Was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ Aber meint der Aufseher wirklich das Seelenheil? Oder geht es ihm bei dieser Frage nicht eher um die Suche nach einem Ausweg, seinen Freitod zu vermeiden und die Beweggründe, die ihn in den Freitod treiben wollten, aus dem Weg zu räumen?

Ob der Aufseher überhaupt verstehen kann, was Paulus und Silas mit ihren Worten meinen „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!“? Immerhin nimmt er den Hinweis „...und dein Haus...“ auf und lässt dann sein ganzes Haus taufen.

Anderseits war die Botschaft von der Auferstehung damals vielleicht noch wertvoller wie heute. Nein, nicht wertvoller, aber dringlicher und aktueller. Wir leben heute in einer so sicheren Welt, dass wir die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens der damaligen Zeit gar nicht nachempfinden können. Damals kam der Tod ganz schnell. Das Lebensgefühl war ein anderes. Und auf dem Hintergrund dieses Lebensgefühl bekommt das Versprechen des ewigen Lebens eine ganz andere – und v.a. viel dringlichere Aktualität. Vielleicht hat der Aufseher da also schon etwas mehr verstanden.

Anderseits bleibt diese Frage, ob der Aufseher Paulus richtig verstehen kann, und wenn ja, wie viel er verstehen kann. Der Aufseher wird damit zu einem Beispiel – bis heute - für viele andere Christen, die gleichsam aus einem Mißverstehen heraus – oder aus einem bruchstückhaften, stümperhaften Verstehen heraus – zu Jesus finden und zu einem Leben aus vollem Gottvertrauen hinfinden.

Und vielleicht geht es im Grunde jedem Christen so. Der Kinderglaube zerbricht irgendwann. Der Glaube muss sich im Leben bewähren. Oder aber er bewährt sich nicht – und geht verloren...

 

Der Aufseher reagiert ebenfalls sehr menschenfreundlich: Er nimmt Silas und Paulus zu sich nach Hause und wäscht ihnen die Striemen von der Auspeitschung (die er womöglich selber befohlen oder vielleicht sogar selber vollzogen hat). Was für eine wundersame und segensreiche Verwandlung dürfen wir da miterleben! Wie ausgetauscht und ausgewechselt. Oder wie „neugeboren“, so sagen wir ja am Sonntag nach Ostern und meinen die lebendige Hoffnung, zu der wir durch die Auferstehung Jesu geboren sind, - oder wie auch Jesus den Glaubensbeginn gegenüber Nikodemus als ein „Von-Neuem-Geboren“ bezeichnet.

Der Aufseher ließ sich und sein ganzes Haus taufen. Sein ganzes Haus. Das meinte die Jungen und die Alten. Für uns ist das der Hauptbeleg für die Säuglingstaufe. Aber eigentlich passt das nicht mehr zu unserem heutigen Zeitgeist. Heute gilt doch: Jeder darf für sich selber entscheiden. Aber ist das immer richtig? Diese gewisse Bevormundung des Aufsehers hier bei der Familientaufe kann zur Frage werden, ob ich mich für das Seelenheil „meines Hauses“ verantwortlich fühle – und was ich dafür tue.

Nun, ich denke: Diese Frage ist Ihnen allen, die Sie heute Morgen hier sitzen, nur zu vertraut. Diese Traurigkeit, dass die jungen Leute die Freude des Glaubens nicht teilen, sondern dem Glauben viel zu oft eher teilnahmslos begegnen.

 

Aber jetzt sind wir an einem Punkt, an dem die Vorgeschichte (Apge 16, 16-22) interessant wird. Vorhin in der Schriftlesung haben wir sie gehört: Paulus heilte eine Frau mit dem Wahrsage-Geist – von diesem Wahrsage-Geist. Freilich weiß ich nicht, ob man von Heilung sprechen kann. Wir wissen gar nicht, ob sich diese Frau wirklich krank fühlte und unter dem Wahrsage-Geist litt. Aber Paulus war genervt. Die hatte ihm immer hinterher gerufen: „Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.“

Das muss man sich einmal vorstellen. Genau das ist doch das Ziel: Die Menschen sollen von Jesus Christus hören, dem – der über alle Gewalten im Himmel und auf Erden ist. Und diese Frau stimmt zu. Und sie stimmt nicht nur zu, sondern wird zu einer Zeugin des Glaubens. Das war doch die beste Werbung! Wie kann Paulus nur so kurzsichtig sein – und diese beste Werbung gleichsam ausschalten, indem er den Wahrsage-Geist vertreibt!

Ob es uns Kirchenleuten manchmal auch so geht? Dass wir die beste Werbung für unsere Sache vielleicht erst innerlich ablehnen – einfach weil wir uns gestört fühlen, und am Ende diese Werbung vertreiben, sabotieren, zerstören. Das ist dann fast wie die Umkehrung dieses berühmten Satzes, so dass dann eher gilt: „Ich bin die Kraft, die immer das Gute will, und doch nur Böses schafft!“ Kennen Sie solche Kirchenleute, auf die das zutrifft? Und am Ende sind wir vielleicht selber so einer?

Und wie wenn das noch nicht genug wäre: Jetzt werden Paulus und Silas auch noch aus dem Verkehr gezogen. Jetzt ist Stillstand für die beiden. Ihre Missionsreise endete in diesem Gefängnis. Jedenfalls mussten sie das so erleben.

Das Gefängnis ist eine typisch weltliche Reaktion. Solange die Frau mit dem Wahrsage-Geist die Wahrheit über unseren Glauben unverhüllt auf allen Plätzen und in allen Straßen verkündete, juckte das die Menschen keinen kleinen Deut. Man reagierte kein Bisschen. Kein Hinhören. Keine Zustimmung. Auch keine Ablehnung. Es war die reine Nicht-Beachtung! Aber als es plötzlich an den eigenen Geldbeutel ging: Da wacht man auf - und beginnt zu reagieren. Aber jetzt die volle Ablehnung. Die Rache. Paulus und Silas werden zum Feind erklärt. Aber nicht wegen der guten Nachricht, der man die reine Nicht-Beachtung schenkt. Sondern weil es an den eigenen Geldbeutel ging. So tickt die Welt. So ticken auch die Kommunal-Politiker, wenn eine Entscheidung ansteht. Auch da geht es anscheinend vorrangig ums Geld.

Aber was bedeutet für Paulus und Silas nun das Gefängnis? Konnten sie überhaupt damit rechnen, wieder frei zu kommen? Von Paulus wissen wir, dass der am Ende seines Lebens vier Jahre lang im Gefängnis in Cäsarea saß und darauf wartete, dass man ihn nach Rom bringt – zum dem Gericht vor dem Kaiser. Vier Jahre, in denen man nicht weiß, wie es weitergeht. Schauerlich. Oder? Wie lange werden nun Paulus und Silas in diesem Gefängnis in Cäsarea sitzen? Das wäre für ihren Auftrag der Anfang vom Ende. Der absolute Stillstand.

Und da greift Gott nun ein. Er schickt dieses Erdbeben. Und das ist nun vielleicht das dritte und größte Wunder an dieser Geschichte. Paulus und Silas vergeigen es. Doppelt. Erst diese wunderbare Werbung, diesen Wahrsage-Geist, verscheucht. Dann das Gefängnis. Der Still-Stand ihrer Mission. Aber Gott greift jetzt ein.

D.h. es sieht so aus, wie wenn Paulus und Silas auch ihren Teil dazu beigetragen haben. Es wird hingewiesen: „Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie.“ – Hat Gott also das Erdbeben geschickt, weil Paulus und Silas beteten?

Vielleicht. Anderseits lobten die beiden ja auch Gott. Und Loben ist kein Bitten. Es steht hier nicht, die beiden hätten in ihrer Not zu Gott geschrien. Auch kann das Gefängnis ja wohl kaum der Grund zum Loben sein. Nein, dieses Lob war grundsätzlich. Es war getragen von der Freude am Glauben.

D.h. zwei Dinge aber nehmen wir wahr. Erstens: Die beiden verlieren nicht ihren Glaubensmut. Auch wenn sie es doppelt vergeigt haben. Zweitens: Sie machen unbeirrt weiter mit ihrer Mission. Sie beteten und lobten Gott so, dass die Gefangenen sie hörten. Das war Mission im Gefängnis!

Aus der Geschichte der Christenheit hören wir das immer wieder. Das eindrücklichste Beispiel für mich ist bis heute Maximilian Kolbe. Das war jener Priester, der im KZ freiwillig und stellvertretend für einen Mithäftling in den Todesbunker ging. Zwei Wochen lebte er noch. So lange wie selten einer - und er sang Glaubenslieder. Und seine Stimme wurde draußen vor dem Todesbunker von seinen Mitgefangenen gehört.

Ein anderes Beispiel ist Dietrich Bonhoeffer. Der hat in seiner Gefangenschaft jede Gelegenheit genutzt, seinen Mitgefangenen Mut zuzusprechen - und gab auf diese Weise ein Glaubenszeugnis ab.

Und vielleicht noch als Drittes kann man hier die Christen in den ersten Jahrhunderten nennen, die im Kolosseum im Rom den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden. Die Tapferkeit, mit der diese Christen in den Tod gegangen sind, wurde zu einem überzeugendes und ansteckenden Glaubenszeugnis für viele Zuschauer damals.

Und so machen die beiden, Paulus und Silas, dann auch weiter. Unbeirrt. Solange sie in Ketten waren, nahmen sie das als Chance, um von Gottes Liebe zu erzählen. Aber auch als die Ketten abfielen. Eigentlich hätte alle jetzt fliehen können. Sie taten es anscheinend nicht. So sagt es Paulus zu diesem Wärter: „Wir sind alle noch da!“ Und das verhindert, dass der Wärter sich ins Schwert stürzt und selber umbringt.

Wir hören heute zwei Antworten, warum es mit der Kirche nicht vorangeht, sondern rückwärts geht. Jedenfalls bei uns hier in Deutschland. Die erste Antwort lautet: Die Menschen heute wollen nicht mehr von neuem geboren werden. Sie kleben am alten Leben.

Aber bei diesem Aufseher passierte es. Der Heilige Geist wehte. So dass der Aufseher diesen Moment der Heiligkeit, mit dem jedes Glaubensleben beginnt, erleben darf. Dieses Erschüttert, so dass man herausfällt aus dem alten Leben. Und dieses Angesprochen sein – in den tiefsten Tiefen. Dass man im Innersten so getroffen ist. Dass man gar nicht mehr anders kann, als „Ja“ sagen – „Ja“ sagen zu Gott, der sich in diesen Jesus Christus uns offenbart hat.

Bei diesem Aufseher passiert es. Und da haben wir dann die zweite Antwort, warum es mit der Kirche nicht vorangeht, sondern rückwärts geht: Wir erleben zu wenige Momente der Heiligkeit. Schenkt uns Gott zu wenige Momente der Heiligkeit. Oder schenkt er sie – und wir halten uns die Augen und Ohren - und Herzen zu? Aber es heißt ja: Der Geist weht, wo er will. Und da können wir dann eigentlich nur fragen: „Geist, wann wehst du einmal wieder so richtig ordentlich und kräftig unter uns? Bei uns in unserer kleinen Kirchengemeinde hier in Laufen, Lautlingen und Margrethausen?“

Diese Antwort bekommen wir heute nicht. Wir werden diese Antwort vielleicht erleben. Aber wir dürfen heute hören – von der Treue Gottes. Die Treue Gottes zu Paulus und Silas, die so vieles vergeigt haben heute. Auf diese Treue Gottes dürfen wir bauen. Dass Gott treu bleibt zu seinem großen Werk, das er an uns und an aller Welt tun will.  -  Amen.