Predigt an der Konfirmation am 26. Mai 2019 in Laufen über 2. Mose 20, 16 (freier Text)

Predigt:    Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

                 liebe Familien und Verwandte und Freunde,

                 liebe Gemeinde,

das achte Gebot lautet: „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinem Nächsten!“ So steht es in der Bibel. Und was macht Luther daraus? Vorhin habt Ihr es, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, das supergut hergesagt: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unseren Nächsten nicht belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern wir sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.“

Als ich das damals als Konfirmand lernte, fand ich das schon etwas krass. Eigentlich hätte man diesen Satz abkürzen können und sagen: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unseren nächsten nicht belügen“. Das hätte doch ausgereicht! Und man hätte nicht so viel lernen müssen.

Aber was mich viel mehr störte war das, was Luther da geschrieben hat. Was hat sich Luther dabei gedacht? „Nicht verraten“ - und was ist, wenn es ein Mörder ist? - Darf man den nicht verraten? Und dann der Schluss: „Alles zum Besten kehren!“ Was hat das noch mit der Wahrheit zu tun! Fordert uns Luther auf zu lügen, eben uns selber oder die anderen oder die ganze Welt zu belügen, indem man alles zum Besten kehrt – und den Dreck am besten gleich mit - unter den Teppich, damit niemand ihn sieht!? Also gewissermaßen mit den Schurken dieser Welt gemeinsame Sache machen?

Das beschäftigte mich damals schon. Als Konfirmand hatte ich mir das dann so zurechtgelegt. Bei diesem „Alles zum Besten kehren“ geht es wohl darum, kein falsch Zeugnis wider meinen Nächsten zu reden. Die Gefahr ist doch, dass ich – wenn ich etwas Negatives über meinen Mitmenschen sage, - dass ich vielleicht doch nicht Recht habe ... oder nicht ganz Recht habe, und am Ende sage ich vielleicht etwas falsches - und rede „ein falsch Zeugnis wider meinem Nächsten“. Um das ganz sicher auszuschließen, sagt man am besten gar nichts Negatives über einen anderen Menschen, sondern entschuldigt ihn, redet Gutes von ihm und kehrt alles zum Besten. So kann man dann dieses achte Gebot also auf jeden Fall einhalten: Wenn man nie etwas negative über einen anderen sagt, wird man auch nie ein falsch Zeugnis wider einem Mitmenschen sagen. Eigentlich ganz einfach. Oder? - Und so konnte ich sagen: „Also gut, meinetwegen. Dann lernen wir es auswendig. Es hat zumindest ein gutes Ziel.“

Aber es steckt mehr dahinter. Diese drei Anweisungen sind die drei goldenen Regeln für ein glückliches Leben in einer liebevollen Gemeinschaft: „Den anderen entschuldigen. Gutes von ihm Reden. Alles zum Besten kehren.“ Wer darauf baut, hat auf Fels gebaut.

Natürlich haben diese drei goldenen Regeln auch Grenzen. Es gibt Schwerenöter, bei denen nutzt alles entschuldigen nichts. Aber so im alltäglichen, ganz normalen Alltag mit den üblichen Mitmenschen, die mal so und mal so sind, kann man sich ohne Bedenken daran halten. Und lieber einen Mitmenschen zehnmal zu viel entschuldigt und zu viel Gute von ihm geredet und zu viel zum Besten gekehrt. Als einmal zu wenig.

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, - wenn Ihr also ein glückliches Leben in liebevoller Gemeinschaft leben wollt, dann beherzigt diese drei goldenen Regeln.

Schauen wir sie uns näher an. Zuerst das Entschuldigen. Ein kleines Beispiel dazu. Ein Mensch beschimpft einen anderen Menschen in übelster Weise und minutenlang - am Telefon oder auf der Straße vor der Kirche. Eigentlich eine Ungehörigkeit. Kann man das entschuldigen? Ja, vielleicht schon.

Zunächst einmal ist das schon eine besondere Erfahrung. Mir ist das im letzten Jahr gleich zwei Mal passiert. Wie soll man reagieren? Soll man zurückschimpfen? Das bringt nichts. Das ist nicht konstruktiv. Das würde alles nur anfeuern.

Ich selber war zunächst einmal total fasziniert: Dass ein Mensch so schimpfen kann. Und in so übler Weise. Nur zum Atemholen gab es kleine Pausen. Hatte die das auswendig gelernt? Als ich meiner Schwester davon erzählte, sagte sie: „Ja, das gibt´s. Es gibt Menschen, die so schimpfen können. Aber ich kann´s auch nicht.“ Also im Grunde ist diese Kunst des Schimpfens sogar ein wenig bewundernswert. Das kann nicht jeder. Aber dann wird eines klar, je länger und je mehr dieser Mensch schimpft: Die leidet unendlich. Die trägt ganz viel Leid im Herzen mit sich herum. Jetzt leert sie ihren Kropf.

Das passt jetzt zu dieser ersten goldenen Regel „ihn entschuldigen“. Wir sehen und nehmen bewusst wahr: „Der andere leidet unendlich.“ Egal, ob dieses unendliche Leiden sachlich mit den wüsten Beschimpfungen zu tun hat oder nicht. Wahrscheinlich liegt eine ganz andere, sehr lange Leidensgeschichte hinter diesem Menschen, die sich gerade jetzt wieder durch einen äußeren Anlass Bahn bricht und hervorkommt - und gleichsam lang erlebte Bosheit herausspült. Da kann dieser Mensch im Grunde gar nichts dafür.

Aber wichtiger ist, was mit uns passiert, wenn wir auf das Leiden dieses Menschen sehen. Beobachten wir uns selber: Indem wir nach diesem schimpfenden Menschen fragen, schauen wir nicht mehr auf uns und unseren Standpunkt, sondern begeben uns hin zum anderen und versuchen das Ganze aus seiner Perspektive zu sehen. Das ist der erste Schritt und Versuch, den anderen zu verstehen. Darum geht es bei diesem „ihn entschuldigen“. Weg von uns - hin zum anderen.

Die zweite goldene Regel lautet: „Gutes von ihm reden!“ - Wenn man denn anderen vielleicht auch nicht versteht, kann man doch mal schauen, was er oder sie Gutes getan hat. Und da liegt Segen darauf. Das Gute am anderen wahrnehmen.

Das wird deutlich, wenn wir uns das Gegenteil anschauen. Was passiert, wenn wir Schlechtes vom anderen reden? Da gibt es vielleicht einen Menschen, der ist auf einen anderen Menschen gar nicht gut zu sprechen - und kann den ganzen Tag lang nur schlechte Dinge über den anderen sagen kann. Manchmal nervt das. Auch das ist mir schon begegnet. Da hat einer über seinen Vorgänger geschimpft. Ja, jedes Gespräch mündete am Ende immer in dieses eine große Thema, was der Vorgänger alles verbockt hat - und was er jetzt alles wieder korrigieren muss und zurecht bügeln muss. Und wie wunderbar und supergut er das jetzt auch macht. Ja, die ganze Welt darf an seinem Wesen genesen.

Haben Sie so etwas schon erlebt? Wie verhält man sich da? Schweigen könnte als Zustimmung verstanden werden. Vielleicht vorsichtig fragen, ob die schlimmen Dinge, die da erzählt werden, auch wirklich wahr sind. Aber dann kann es passieren, dass der andere sich nur noch mehr in wüste Beschimpfungen hineinsteigert. Dann bleibt vielleicht dies andere: Die Dinge nennen, die der Vorgänger, an dem kein gutes Haar dran gelassen wird, unzweifelhaft verdienstvoll gut gemacht hat. Und vielleicht klappt es. Vielleicht kann man den Blick weiten. Weg von dem Schlechten - hin auf das Gute.

Aber das ist noch nicht alles. Mit dieser zweiten goldenen Regel „Gutes von ihm reden“ bekämpft man den sogenannten „Fake-News-Effekt“. Den konnte wir ja in letzter Zeit wunderbar in den Medien immer wieder erleben und studieren. Was ist nun damit gemeint – und wie funktioniert dieser „Fake-News-Effekt“? Ein erfundenes Beispiel. Ich bitte jetzt den betreffenden Herrn im Voraus um Entschuldigung. Aber es kann seiner politischen Kariere jetzt nicht mehr schaden. Also stellen Sie sich vor, sie hören im Radio: „Horst Seehofer bei der Einweihung beim sexuellen Mißbrauch einer Minderjährigen erwischt.“ Wir hören das. Die Gefühle sind schneller. In uns explodiert eine Welle der Empörung. Und dann kommt langsam das Denken hinter - und wir sagen selber: „Also, das ist so absurd, so absurd. Bei der Einweihung. So viele Leute. Das kann nun wirklich nicht wahr sein.“ Soweit, so gut.

Nein. Nicht gut. Denn was ist in drei Tagen? In drei Tagen haben Sie die Nachricht vergessen. Aber die Gefühle sind noch da. Die Gefühle gehen tiefer. Nach drei Tagen erinnert Sie sich nicht mehr an die Nachricht, sondern nur noch daran, dass man sich über den Seehofer mordsmäßig empören muss. Und so schnell ist ein Mensch schlecht gemacht.

So arbeitet die AfD. Sie setzt gezielte Falschaussagen. Sie schürt Empörung und Gefühle. Dann rudert sie zurück. Aber das macht nichts. Denn sie hat ihre Gefühlsbotschaften gesetzt und weiß: Die sind angekommen und bleiben. So macht es auch unser lieber Donald Trump. Wir sagen immer: „Der widerspricht sich dauern. Man weiß nicht, woran man bei ihm ist.“ Aber es geht nicht den Inhalt seiner Aussagen, ob wahr oder falsch – oder ob alternative Wahrheit. Es geht darum, die Gefühle seiner Anhänger und die Gefühle seiner Gegner zu manipulieren.

Damit kann man große Politik machen. International zwischen Staaten. Damit kann man auch kommunale Politik machen. Und es mag vielleicht einen geben, der groß hinauskommen möchte, und es ganz genauso macht. Ja auch in Stadtrat oder Ortschaftrat kann man mit diesem fake-new-Effekt wunderbar die Gefühle des Gremiums manipulieren. Und je nachhaltiger, umso erfolgreicher.

Diese fake news sind selten reine Lüge, wie bei unserem Beispiel vorhin. Meistens sind sie eine geniale Mischung aus verdrehter Wahrheit und aus Lüge. Aber es geht da ja auch nicht um wahr oder falsch. Es geht um die Empörung und Gefühle, mit denen man das jeweilige Gremium zu den eigenen Zielen hinmanövriert. Darum noch einmal. Es heißt ganz bewusst: „Gutes von ihm reden.“ Um eben diesen negativen Gefühlsbotschaften etwas entgegen zu setzen, ja, um diesen „Fake-news-Effekt“ zu bekämpfen.

Es gibt auch einen strategischen Nachteil für das Gute. Jeden Morgen beim Aufschlagen der Zeitung kann man es erleben. Bad news sells. Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser. Sie werden besser gehört. Darum sind ja die Zeitungen und Nachrichten voll mit schlechten Nachrichten. Die sprechen unsere Gefühle an. Unser Ohr „für schlechte Nachrichten“ ist viel empfindsamer als unser Ohr „für gute Nachrichten“. Manche sagen: Der Mensch ist von Natur aus darauf eingestellt, auf Gefahren zu achten. Irgendwie logisch. Und das drängelt sich immer nach vorne. Und so auch hier. Hinter jeder schlechten Nachricht steckt irgendeine Gefahr, egal ob Erdbeben, Bürgerkrieg oder Flugzeugabsturz. Das alles zieht sofort und schneller als wir denken können, unser Interesse auf sich.

Und was gibt es dann besseres, wenn man sich selber bei seinen Mitmenschen interessant machen möchte? Bad news sells. Wenn man schlechte Nachrichten über andere verbreitet, dann hören die anderen einem zu - und das ist dann wie eine Belohnung. Und man macht es immer wieder. Und trotzdem - oder gerade deswegen sagt Luther ganz bewusst: „Gutes von ihm reden“. Gerade weil sich das Schlechte so leicht durchsetzt. Wir sollen das Gute dagegensetzen.

Es gibt aber noch viel besseres, wenn man sich selber interessant machen will, als üble Nachrede. Und das kommt jetzt. Die dritte goldene Regel. Es ist dieses „Alles zum besten kehren.“ und - jetzt - wird - es - schön.

Stellen Sie sich vor, der Mann nimmt seine Frau am Abend in den Arm und sagt: „Du bist die schönste Frau auf der ganzen Welt.“ Was passiert? Auch hier sind die Gefühle schneller wie das Denken. Eine Welle von Freude und Glück durchströmt die Frau - schneller als sie denken kann. Und dann kommt hinterher das Denken. Vielleicht denkt die Frau: „Du alter Charmeur. Was du sagst, stimmt zwar nicht. Aber das werde ich jetzt nicht richtig stellen.“

Merken Sie es? Merkt Ihr es? Man kann diesen Fake-news-Effekt auch wenden und im positiven Sinne verwenden. Alles zum Besten kehren. Dass man mit die Wahrheit einseitig darstellt zum Guten hin. So funktionieren Komplimente: Es sind gefühlsmäßige, positive Streichel-Einheiten für die Seele. Und das lassen wir uns doch gefallen. Oder? – Das ist der gute und richtige Weg, mit dem man sich für andere interessant machen kann. Indem man zuerst den anderen wahrnimmt. Sich ihm zuwendet. Und dann mit Komplimenten alles zum Besten kehrt. Und wieder einen Menschen glücklich gemacht. Auf, worauf warten wir noch?

Und viele - oder die allermeisten - machen das bereits, jeden Morgen. Sie kehren zum Besten. Morgens beim Blick in den Spiegel. So nach dem Motto: „O, sehe ich heute aber wieder schön aus.“ Und dreißig Jahre später sagt man vielleicht: „O, so schlimm sehe ich doch noch gar nicht aus.“

Und wer das macht, der macht es richtig. Das ist die gesunde Lebenseinstellung. Es gibt freilich auch die umgekehrt. Wenn man sich selber jeden Morgen die Runzeln und Falten zeigt - und sich selber schlecht macht. Dann wird dieser tägliche Blick in den Spiegel zu einer wiederholenden Kränkung und macht krank. Darum auch hier: „Alles zum Besten kehren!“

Man darf sagen: Diese dritte goldene Regel ist einer der Hauptschlüssel für das eigene Glück. Wer alles zum Besten kehrt, schaut automatisch immer auf das Gute. Und wer auf das Gute schaut, der freut sich. Weil alles so gut ist. Klar. Wenn man auf das Gute schaut, dann ist alles gut und dann freut man sich. Und dann geht man auch mit viel mehr Freude durchs Leben – und lebt ein superglückliches Leben. Also auch hier wieder: „Alles entschuldigen. Gutes vom anderen reden. Und alles zum Besten kehren.“

Ganz anders derjenige, der immer schlecht nachredet. Wer über anderen etwas Schlechtes sagt, - muss ja auf das Schlechte schauen. Und wer das immer und immer wieder tut? In was für einer Welt lebt der? Ja, was ist das für ein armes und würdeloses Leben, das sich immer nur um die Schlechtigkeiten der anderen Menschen dreht! Da kommt doch keine Lebensfreude mehr auf. Da besteht die einzige Freude nur noch darin, seinen Finger auf die Stellen an seinen Mitmenschen zu legen, die man als besonders schlecht herausstellen kann.

Und was wird aus der eigenen Lebensfreude? Die vergällt man sich selber. Weil man immer nur nach den Schlechtigkeiten der anderen giert und sich selber damit abfüllt – und in sich eine Kloake schlechter Gedanken sammelt, die vor sich hingärt, – und für die eigene Lebensfreude bleibt kein Platz mehr.

So, und die gute Nachricht kommt zum Schluss. Wenn wir uns für diese drei goldenen Regeln entscheiden, dann stehen wir nicht allein. Ich kenne jemanden, der das auch tut, - bzw. der das auch machen will - und der auch versprochen hat, es zu machen: Gott selbst. Denn das ist ja unsere Hoffnung: Dass Gott das auch einmal mit uns macht, dieses „Entschuldigen. Gutes über uns reden. Und alles zum Besten kehren.“ Das meint das heilende Gericht Gottes am Ende der Zeiten. Wenn Gott wieder richtig machen wird, - also „richten“ wird, was wir in unserem Leben verbockt haben. Das wird geschehen durch die Kraft der Auferstehung, durch seinen Sohn Jesus, unser Heiland, alles heil macht.

Gott heilt und tröstet. O, wie wunderbar. Jeder weiß oder spürt ja, welche seelische Narben und Lebenskränkungen er oder sie mit sich herumträgt. Vielleicht welche Lebenskränkungen man sich selber zufügt. Durch sogenannte ungesunde „pattern of behavior“, so sagen die Psychologen. Gemeint sind tief sitzenden Verhaltensmuster, auf die ein Mensch gewissermaßen fixiert ist. Die ein Mensch sich selber antrainiert hatte. Aus Not. Weil es eine Überlebensstrategie aus einer frühen Lebenssituation war, ohne die er oder sie vielleicht gar nicht überlebt hätte. Aber jetzt fällt er oder sie dann immer wieder - sein Leben lang - in diese Verhaltensmuster zurück - und will eigentlich davon loskommen.

Die gute Nachricht ist: Gottes Liebe, Trost und Heilung gilt auch diesen Lebenskränkungen, die man sich mit seinen eigenen „pattern of behavior“ zufügt. Gottes Liebe, Trost und Heilung gilt allen Lebenskränkungen.

Aber jetzt ist endlich Schluss. Nehmen Sie bitte - nehmt Ihr, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, diese drei goldenen Regeln für ein glückliches Leben in einer liebevollen Gemeinschaft: „Den anderen entschuldigen. Gutes von ihm reden. Und alles zum Besten kehren.“ Nehmt das mit und bewahrt es in Euren Herzen. Auch wenn das manchmal sehr schwer ist. Aber es liegt ein Segen darauf. Ein Segen schon jetzt für unsere Welt und Gesellschaft. Aber auch ein Segen, der bis in den Himmel reicht.

Darum noch ein letztes Mal diese alten Worte, - vielen erscheinen sie als verstaubt, ich erlebe sie immer wieder als hochaktuell. Darum noch ein letztes Mal diese alten Worte:  „Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unseren Nächsten nicht belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern wir sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.“   -   Amen.