HERZLICH WILLKOMMEN

BEI DER EVANGELISCHEN KIRCHENGMEINDE LAUFEN, LAUTLINGEN UND MARGRETHAUSEN

Liebe Gemeindeglieder,

ein herzliches Grüß-Gott uns allen – heute an diesem Sonntag Okuli. Der Name dieses Sonntags Okuli ist lateinisch und heißt wörtlich übersetzt: die Augen und geht auf ein Vertrauensgebet aus Psalm 25 zurück: „Meine Augen schauen stets auf den Herrn.“

Nun, das auf Gott schaun tun manche in dieser Corona-Zeit etwas intensiver als sonst, eben neben dem täglichen Blick auf den Inzidenzwert. Ist der Inzidenzwert runter, geht unsere Stimmung hoch - und umgekehrt. Ja, dieser Inzidenzwert ist für uns in dieser Zeit zu dem geworden, was den Auguren im Alten Rom der Vogelflug oder das Geschrei der Vögel war, aus dem sie die Stimmung der Götter versuchten abzulesen, wie wohlgesonnen die Götter wohl sein werden.

Wir Christen schauen da lieber auf Gott und schöpfen unsere Hoffnung aus dem Guten, das wir immer wieder von Gott erleben durften. Ja, wir dürfen Zeichen der Hoffnung erkennen. Dass der Impfstoff so schnell entwickelt werden konnte, ist bis heute ein wunderbares Zusammenspiel vieler Faktoren – und dem geschenkten Gelingen. Manche führen die rapide sinkenden Infektionszahlen in England bereits darauf zurück, dass die Bevölkerung in großer Breite bereits geimpft werden konnte. Da sollten wir nicht neidvoll daneben stehen, sondern uns mitfreuen und auch das als ein Hoffnungszeichen erkennen. Aber dann bitte mit einem Dankgebet auf den Lippen, während die Augen auf den Herrn gerichtet sind, zu dem uns der Sonntag Okuli einlädt. Soviel zum Namen des Sonntags.

Der Wochenspruch ist nun voller Tatendrang: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ Nun, was ein gestandener Landwirt zu so einem Pflügen sagt, lassen wir lieber einmal beiseite. In jedem Fall spricht uns der Wochen-spruch gut zu, dass wir uns nicht irgendeiner Corona-Depression überlassen, sondern weiterhin beherzt die Dinge anpacken und tun, die uns in diesen Zeiten aufgegeben sind. Und sei es viel oder wenig. Das Tröstliche ist: Das Reich Gottes ist etwas, was jenseits von unserem Tun kommt. Darum motiviert es und tröstet uns zugleich. Das wäre dann das Zweite, auf das es sich lohnt unsere Augen zu richten: Auf das, was Gott uns versprochen hat – jenseits von allem, was uns hier und jetzt bedrückt.

Mit folgenden Wünschen grüße ich Sie: „Behalten Sie guten Mut! Bleiben Sie aber bitte gesund! Und ein „Behüte Sie Gott!“ für Sie und alle Ihre Lieben!“

Ihr Pfarrer Hess

Unser corona-reduziertes Programm:

Sonntag, 07. März
KEIN Gottesdienst in Lautlingen, daher herzliche Einladung um
10.00 Uhr Gottesdienst in Laufen (Hess)
Das Gottesdienst-Opfer ist für das Weltmissionsprojekt bestimmt.

Ihre Ansprechpartner

Pfarrer Thilo Hess

Tieringer Straße 1

72459 Albstadt-Laufen

Tel: 07435/261

Fax: 07435/910247

Pfarramt.Laufen-an-der-Eyachdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramtssekretariat - Frau Jutta Sauter

Unser Pfarrbüro hat folgende Bürozeiten:

Dienstag und Donnerstag Vormittag jeweils von 09.15 - 11.45 Uhr

Tieringer Straße 1

72459 Albstadt-Laufen

Tel: 07435/261

Fax: 07435/910247

Pfarramt.Laufen-an-der-Eyachdontospamme@gowaway.elkw.de

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